von Alsionna » Mi 10. Dez 2008, 10:14
Um zu dieser überwältigenden Erkenntnis, daß Hunde (futter)neidisch sein können, hätten die Wissenachftler einfach nur die Benimmregeln für Hundespieltreffen lesen müssen. "Das Mitbringen von Leckerlis und Spielzeugen ist unerwünscht."
Mal davon abgesehen, daß etwas in der Beziehung Hund-Mensch nicht stimmt, wenn der Hund nur gegen Bezahlung Pfötchen gibt. Meine geben Pfötchen, um mich zu belohnen, bzw. ihre Zuneigung zu zeigen. Tricks gegen Futter ist eine saudumme, aber schön einfache Erziehungsmethode, nur der Hund gehorcht nicht mehr, wenn er weiß, daß man kein Futter dabei hat.
Was macht man mit asketischen Pragmatikern wie meinem Fionn, der Nahrungsaufnahme für ein notwendiges Übel hielt und lobendes Gebrabbel und Betätscheln gräßlich fand oder mit Salazar, der immer ne Kleinigkeit vertragen kann? Salazar geht ohne Leine Beifuß, wenn ich was zu essen in der Tasche habe, ich habe Glück, wenn er kurz Zeit findet, das Bein zu heben. Den Spaziergang kann man sich sparen. Übrigens gilt bei uns zwischen Katzen und Hunden, auch Fremden, wer das Essen in der Schnauze hat, darf's behalten. Wer zu spät kommt, ist auch mit einer Streicheleinheit zufrieden.
Futterbelohnungen erzeugen Futterneid.
Sionna
You've got to stand for something or you'll fall for anything.