Monterey liegt an einem Hügelhang, eine blaue Bucht zu Füßen und einen dunklen Kiefernwald im Rücken. Die unteren Teile der Stadt sind von Amerikanern italienischer Herkunft bewohnt, die sich mit Fischfang und der Herstellung von Fischkonserven ernähren. Aber auf dem Hügel, wo der Wald und die Stadt ineinander übergehen, wo die Straßen noch nichts von Asphalt wissen und es an den Ecken keine Straßenlaternen gibt, haben sich die alteingesessenen Bewohner von Monterey verschanzt wie in alten Zeiten die Briten in Wales. Dies sind die Paisanos.
Da sind ein paar Schlüsselwörter drin, die euch zumindest einen Hinweis auf den bekannten US-amerikanischen Autor geben sollten.
Tut mir ehrlich leid, aber diese Geschichte sagt mir gar nichts. :'(
Ich habe mir auch erlaubt, die Figuren mal zu googeln, aber nachdem ich nun weiß, worum es geht, kann ich nur sagen, ich habe nie von dem Buch gehört oder es gelesen.
Der Autor ist richtig. Ich habe doch gesagt, daß man beim zweiten Auszug auf den Namen kommen kann, Monterey und Fischkonserven Er hat aber mehr als ein Buch geschrieben und dies ist ein in Deutschland weniger bekanntes.
Möchtet ihr noch ein bißchen überlegen? Wenn nicht, ich reicht mir der Name und ich verrate euch den Titel.
dann sag ich früchte des zorns oder von mäusen und menschen, ich denke allerdings dass es sich eher um grapes of wrath handelt, weils irgendwie epischer klingt. ne?!
Leider nicht, es ist ein nicht so bekanntes Werk "Die wunderlichen Schelme von Tortilla Flat". Mach du trotzdem weiter, meine Buchauswahl liegt immer schön daneben.
haha, das kommt davon, wenn man sich sehr sicher ist, dass ein autor aber auch wirklich nur 3 bücher geschrieben hat!
Die Erde wirkte unirdisch. Wir mögen es gewohnt sein, die hingestreckte Gestalt eines besiegten Untiers zu betrachten ? hier aber sah man einem Ding ins Auge, das ungeheuerlich und frei war. Es war unirdisch, und die Menschen waren ... Nein, sie waren nicht unmenschlich. Und seht ihr, das war das Schlimmste dabei ? dieser Verdacht, daß sie eben nicht unmenschlich waren. Es überkam einen ganz langsam. Sie heulten und sprangen und drehten sich und schnitten furchtbare Gesichter; was einen aber peinigte, war der Gedanke an ihre Menschlichkeit, gleich der eigenen, der Gedanke, daß man mit diesem wilden und verzweifelten Aufruhr entfernt verwandt war.
hab grad lust bekommen das mal tatsächlich zu lesen.
der autor ist pole, wird aber allgemein als englisch gesehen. die geschichte ist meines erachtens nach nciht utopisch (ich hab sie ja noch nie wirklich gelesen und lasse mich in diesem punkt gern belehren) aber betrachtet einen teil unserer welt mit anderen augen, denke ich.
eine filmadaption hat seinerzeit und immer noch viel kritikerlob eingeheimst, und den regisseur samt crew fast in den wahnsinn und finanziellen ruin getrieben und, nein, es ist nicht werner herzog gewesen :mrgreen: